Blick in die Lobby eines Steigenberger Porsche Design Hotels
10.01.2022    Stefan Westendorp
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Eine Rolltreppe („The Rise“) führt wie durch einen Tunnel empor zum ersten Stock. Dort öffnet sich ein Raum, der als Herzstück der neuen Hotels fungieren wird. Eine Lounge namens „The Platz“. Ikonisch und ausdrucksstark. Willkommen in den neuen „Steigenberger Porsche Design Hotels“! Zugegeben: Einen Hamburger erinnert das ein wenig an den Aufgang in die Elbphilharmonie. Aber sei’s drum. Wenn es ähnlich spektakulär wird, darf die Welt sich darauf freuen.

Denn nicht weniger als das ist der Anspruch: Mit der neuen Hotelmarke wollen die beiden großen ­deutschen Player einen neuen Standard für Lifestyle-Luxury-Hotellerie setzen rund um den Globus – und schauen bewusst auf die Märkte in Asien und Middle East. „Wir können gemeinsam etwas schaffen, was es in der Hospitality bisher so nicht gibt“, sagt Marcus Bernhardt, CEO der Deutschen Hospitality, zu der Steigenberger gehört. „Die Welt und die Menschen verändern sich. Und damit ihre Ansprüche und Vorstellungen. Die Zeit ist reif für neue Hotelkonzepte.“

Die besten Lagen im Visier

Angepeilt werden zunächst 15 Hotels an Top-Standorten wie Dubai, Shanghai, Singapur, Abu Dhabi, New York oder Paris. Jedes der neuen Häuser soll mindestens 150 Zimmer haben, rund ein Drittel davon Suiten. Während die Zimmer mindestens 40 ­Quadratmeter Größe aufweisen sollen, messen die Suiten das Doppelte. Alle Räume sollen Gästen einen neuen Mix aus Business, Lifestyle, Entertainment, Gastronomie und Wellness bieten. Dazu gehören eine Inroom-Bar und ein Esstisch ebenso wie eine Lifestyle-Wall. Die Suiten ­sollen über eigene Küchen verfügen für Dinnerpartys mit bis zu sechs Personen – auf Wunsch auch mit Koch. Ein kreisrundes Entertaining-Sofa, das zeigen die ersten Entwürfe, die DUP UNTERNEHMER in München sah, lädt zum Drink nach dem Dinner ein.

Wer nicht in den eigenen Räumen speisen möchte, findet im Empfangsbereich eine Mischung aus Buffetrestaurant und Bar. Eine weitere spektakuläre Bar soll immer möglichst auf dem Rooftop entstehen – mit Blick über die Dächer der Top-Metropolen und natürlich im Look von Porsche Design.

„Der Erlebnisfaktor einer Marke spielt zunehmend eine Rolle“, sagt Dr. Jan Becker, CEO von Porsche Design, und erklärt das En­gagement seiner Marke, die 2022 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert: „In der Zusammenarbeit mit Steigenberger können wir diesen Erlebnisfaktor auf eine einzigartige Art und Weise erweitern. Zudem haben wir mit den Porsche Design Towern bewiesen, dass wir unsere Designphilosophie auf Architektur übertragen können.“

Von der Idee bis zum Grand Opening

Doch wie lange wird es dauern, bis das erste Haus Gäste empfangen kann? „Wir sind in sehr guten Gesprächen mit einer Reihe von potenziellen Investoren“, sagt Bernhardt. „Unser Ziel ist es aber, die Qualität unserer Hotels und Standorte über Schnelligkeit zu setzen.“ Realistisch gesehen, könnte die Premiere wohl 2024 stattfinden.

10.01.2022    Stefan Westendorp
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