Ein Herz das sich aufgrund von Konnekvitität zu einem Binärcode zusammensetzt
28.10.2021    Miriam Rönnau
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Die beiden Männer lächeln. So, als gäbe es nur eine Antwort auf diese Frage. „Egal, welche Technologie in Zukunft dominieren wird – das Herzstück sind immer Daten“, antwortet Gabriel Willigens, Business-Unit-Leiter bei ITENOS, auf die Frage, wohin die Reise in Sachen Technologie gehen wird.

Und Bernd Mitternacht, Geschäftsführer des IT-Unternehmens, ergänzt: „Wenn der Austausch dieser Daten sichergestellt ist, glaube ich, wird uns vor allem Künstliche Intelligenz viele Chancen bieten. Dann wird die nächste Frage lauten: Wo macht diese Technologie Sinn – und wo nicht?“ Mitternacht und Willigens erklären, wie sie IT-Sicherheit gewährleisten und wie sie ihr Unternehmen weiterentwickeln wollen.

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Zur Person

Porträt von Bernd Mitternacht

Bernd Mitternacht

ist Geschäftsführer von ITENOS und verantwortet die gesamte Lösungsbereitstellung

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Porträt von Gabriel Willigens

Gabriel Willigens

ist einer von drei Business-Unit-Leitern bei ITENOS. Er verantwortet den Bereich Rechenzentren  

Welche Technologie bietet in Ihren Augen das meiste Potenzial?

Gabriel Willigens: Das Herzstück einer jeden Technologie sind Daten und deren Verarbeitung. Ohne Austausch, ohne Konnektivität geht es nicht. Erst wenn die Frage, wie ein Datensatz sicher von A nach B kommt, beantwortet ist, kann Technologie funktionieren. 

Bernd Mitternacht: Viele Probleme werden sicherlich mit Künstlicher Intelligenz gelöst werden. Was wir dann schaffen müssen, ist, die Balance zu halten zwischen dem, was die Technologie kann, und dem, was der Mensch eben doch lieber bei sich lassen sollte. 

Wie können Sie Sicherheit gewährleisten?

Mitternacht: Wir sind ein Komplettlösungsanbieter für die IT. Damit haben wir im Gegensatz zu einem Mittelständler einige Vorteile. Zum Beispiel, dass wir die Rechenzentren-Dienstleistungen an unterschiedlichen Standorten anbieten. Wenn es dort wirklich zu Katastrophen oder Unfällen kommt, können wir die Kapazitäten auf mehrere Standorte verlagern. Damit ist immer ein Back-up und ein Schutz vor Ausfällen gewährleistet. Außerdem werden wir natürlich regelmäßig geprüft und zertifiziert – etwa von der Dekra oder vom TÜV. So sind unsere Prozesse immer auf dem aktuellen Stand.

Wie schätzen Sie den Status quo der Digitalisierung im deutschen Mittelstand ein?

Willigens: Die Mehrheit der deutschen Firmen machen positive Erfahrungen mit der Digitalisierung. Meiner Meinung nach braucht es noch einen Mindset-Change im Mittelstand. Das heißt: Digitalisierung muss Chefsache sein. Das ist teils noch nicht der Fall. Das Thema wird eher an Experten, etwa den Chief Technology Officer, abgeschoben. Doch so wird es nicht in den Köpfen ankommen. Das ist wie Rad fahren: Es reicht nicht, nur zu treten oder eine einmalige Investition vorzunehmen. Es ist eine kontinuierliche Fahrt.

Welche Zukunftspläne verfolgen Sie?

Mitternacht: Vieles, was heute als hardwaregebundene Infrastruktur aufgebaut ist, wird künftig als Softwarelösung entwickelt werden. Das zweite Thema wird sein: die Konnektivitäts-Rechenzentren internationa­lisieren. Während der Pandemie haben wir gesehen, wie riskant unsere Abhängigkeit von Asien ist. Viele Mittelständler streben nach eigenen internationalen Produktionsstandorten, um den Kostennachteil in Deutschland auszugleichen. Wir wollen ihnen helfen, eine günstige Lösung mithilfe unserer internationalen Konnektivitäts-Rechenzentren aufzubauen.

28.10.2021    Miriam Rönnau
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