Wir haben mehrfach das TopJob-Siegel errungen und unter anderem damit ein positives Arbeitgeberimage aufgebaut. Mit wissenschaftlicher Begleitung durch die TU Ilmenau haben wir in einer aktuellen internen Befragung gesehen, dass der Grad der Eigenverantwortung neben flexiblen Arbeitszeiten der wichtigste Punkt für Arbeitgeberattraktivität ist und wir hier jeweils Top-Werte haben. Mit Stolz erfüllt mich, dass immer mehr Einstellungen auf Empfehlungen unserer Mitarbeiter basieren.
27.06.2022    Olivia Schlumm
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Zur Person

Sven Lindig

ist Geschäftsführer der LINDIG Fördertechnik GmbH. Das Familienunternehmen wurde 1899 in Eisenach gegründet und bietet alle Dienstleistungen rund um Gabelstapler und Arbeitsbühnen an. An sechs Standorten beschäftigt LINDIG mehr als 300 Mitarbeiter.

Mit welchen Mitteln gewinnen Sie Neukundinnen und -kunden?

Sven Lindig: Auch wenn wir im Vergleich zuerst teurer erscheinen, sparen Kunden langfristig mit uns. Darüber hinaus bieten wir ein in Deutschlands Mitte einzigartiges Dienstleistungsspektrum.

Was ist das Erfolgsrezept für Ihr Unternehmen – der Motor für Wachstum?

Lindig: Unser Motto lautet „LINDIG kann auch Ihr Problem!“ Wir lösen die Probleme unserer Kunden. Im Schwerpunkt in unseren Kompetenzbereichen Intralogistik und Höhenzugangstechnik, manchmal finden wir auch Lösungen darüber hinaus.

Wie hat sich Ihr Unternehmen in den vergangenen Monaten entwickelt und was konnten Sie aus der Pandemie lernen?

Lindig: Uns ist es gelungen, die Entscheidungsfindung im Sinne der Selbstorganisation dort anzusiedeln, wo die Kompetenz am höchsten ist. Im besten Fall am Ort der Wertschöpfung. Die Entscheidungsprozesse laufen in unserer neuen Kreisstruktur sehr gut. Es ist aber weiter darauf zu achten, die internen Prozesse schlank zu halten. Nicht alles muss mit vielen besprochen werden, das gilt es noch stärker zu vermitteln.

Welche Maßnahmen ergreifen Sie, damit Ihr Unternehmen innovativ bleibt?

Lindig: Ich sehe es als meine unternehmerische Aufgabe, immer wieder im positiven Sinne zu irritieren. Durch Einbringen von Innovationsthemen oder den Impulsen zur neuen Arbeitswelt. So sind wir seit 2015 am Thema „New Work“ dran, haben als erstes Unternehmen unserer Branche Soziokratie implementiert.

Was zählt zu den Schwächen und was zu den Stärken Ihres Unternehmens?

Lindig: Uns ist es gelungen, die Entscheidungsfindung im Sinne der Selbstorganisation dort anzusiedeln, wo die Kompetenz am höchsten ist. Im besten Fall am Ort der Wertschöpfung. Die Entscheidungsprozesse laufen in unserer neuen Kreisstruktur sehr gut. Es ist aber weiter darauf zu achten, die internen Prozesse schlank zu halten.

Wie sieht Ihre Digitalisierungsstrategie aus?

Lindig: Wir investieren permanent in neue Technik und Geschäftsmodelle, bis hin zu digitalen Ausgründungen und Joint-Ventures.

Was macht Ihr Unternehmen bei Bestandskunden besonders erfolgreich?

Lindig: Guter Service durch kompetente Mitarbeiter, die selbst Entscheidungen treffen können.

Was tun Sie, um den Service zu verbessern?

Lindig: Immer weiter dranbleiben, vorleben, intern predigen …

Welche konkrete Maßnahme ergreifen Sie für eine aktive Service-Kultur?

Lindig: Durch eine Top-Betreuung mit bisherigen Projekten wurden wir vom größten Investor in der Region, dem Batteriehersteller CATL, zum bevorzugten Partner ausgewählt.

Was tun Sie, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren? Was bieten Sie aktuellen und zukünftigen Mitarbeitenden? Gibt es eine Maßnahme, die Sie mit Stolz erfüllt?

Wir haben mehrfach das TopJob-Siegel errungen und unter anderem damit ein positives Arbeitgeberimage aufgebaut.

Mit wissenschaftlicher Begleitung durch die TU Ilmenau haben wir in einer aktuellen internen Befragung gesehen, dass der Grad der Eigenverantwortung neben flexiblen Arbeitszeiten der wichtigste Punkt für Arbeitgeberattraktivität ist und wir hier jeweils Top-Werte haben.

Mit Stolz erfüllt mich, dass immer mehr Einstellungen auf Empfehlungen unserer Mitarbeiter basieren.

27.06.2022    Olivia Schlumm
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