Vordenker Porträt Isogon
18.07.2022    Daniela Schäfer
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Zur Person

Kaya Tiglioglu

ist Geschäftsführer von ISOGON. Der Berliner Fensterhersteller wurde im Jahr 1992 aus einer Glaserei heraus gegründet. ISOGON ist heute spezialisiert auf die Herstellung von individualisierten Fenstern und Türen, aber auch Insektenschutzsystemen, Lüftungssystemen sowie Fassaden- und Rollladenkonstruktionen.

Was wird künftig über den Erfolg Ihres Unternehmens bestimmen?

Kaya Tiglioglu: 2022 erwarten uns große Herausforderungen in Bezug auf die branchenübergreifende Digitalisierung und Veränderungen des Alltags- und Arbeitsumfeldes. Uns diesen Herausforderungen mit voller Kraft voraus als Team zu stellen ist unser Ziel für das Jahr 2022. Wir zählen auf ein im Zusammenhalt gestärktes und zufriedenes Team, dass stets darauf bedacht ist, die Bedürfnisse unserer Kunden weiter um 360 Grad auszubauen. In Bezug auf das Kundenverhältnis muss im Allgemeinen längst umgedacht werden. Der Kunde sollte nicht mehr als B2B oder B2C gesehen werden, sondern ist der Shift in Richtung Peer to Peer, kurz P2P.

Welche Rolle spielen Innovationen in Ihrem Geschäft? Nennen Sie bitte anhand eines Beispiels, wie Sie die Innovationskultur fördern.

Tiglioglu: System schlägt Talent. Die Innovationskultur in unserem Unternehmen soll vor allem dadurch gefördert werden, dass die Maßnahmen von Prozessen nicht nur gestützt digitalisiert, sondern tendenziell vollständig digitalisiert werden. Gewisse Kompetenzen sollen standardisiert beziehungsweise digitalisiert abgebildet werden, so dass die jeweiligen Mitarbeiter entsprechend mehr die Rolle eines Bedieners oder Entscheiders einnehmen.

Wie wichtig ist für Ihr Unternehmen die Digitalisierung?

Tiglioglu: Digitalisierung hatte, hat und wird auch in den kommenden Jahren höchste Priorität haben und ist Chefsache. Wir sind stolz darauf, dass unsere gesamte IT vollständig online verfügbar ist. Angefangen vom Telefon, Post und Fax, bis hin zum Lieferschein ist alles digitalisiert. Diese Abteilungsschnittstellen weiter abzubilden, auszubauen und zu automatisieren sind unsere Ziele für das Jahr 2022.

Was tun Sie, damit im „War for Talents“ die Besten zu Ihnen kommen?

Tiglioglu: Die Besten kommen, wenn man als Unternehmen eine klare Vision hat und jedem Mitarbeitenden eine entsprechende Perspektive bietet. Wir glauben auch daran, dass gewissen Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben werden muss, sich in Ihrer Interpretation der eigenen Kreativität im Unternehmen einzubringen und zu verwirklichen. Das Team bildet das Fundament unseres Unternehmens und der Zusammenhalt steht bei uns an oberster Stelle.

Welche Maßnahmen zur Entwicklung und Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden treffen Sie?

Tiglioglu: Unser Motto: „Wertschöpfung durch Wertschätzung“. Wir führen regelmäßige Gespräche mit Mitarbeitenden durch, haben einige abteilungsbezogene Kick-Offs im Jahr und legen großen Wert auf klare Verantwortlichkeiten. Des Weiteren finden regelmäßige Jour-fixe statt und auch anhand von unterstützenden Seminaren und Fortbildungen versuchen wir unsere Mitarbeitenden bestmöglich zu fördern. Sie verbringen den Großteil ihres Alltags in unserem Unternehmen, daher ist es wichtig, dass sich ihr Arbeitsumfeld bestmöglich gestaltet wird. Bei uns sind ergonomische Arbeitsplätze beziehungsweise Maschinen, verstellbare Tische, modernste digitale Ausstattung, E-Mobilität und bestmögliche Arbeitsmittel selbstverständlich.

18.07.2022    Daniela Schäfer
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