Zoom-Gründer Eric S. Yuan
23.04.2020    Manuel Kunst
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Seit dem Ausbruch der Corona-Krise haben Videokonferenzen Hochkonjunktur. Ende Dezember 2019 betrug die Zahl der täglichen Teilnehmer an Zoom-Meetings etwa zehn Millionen, im April waren es bereits täglich mehr als 300 Millionen. Insbesondere die Technologie für Echtzeitkommunikation hat sich aufgrund leichter Bedienbarkeit und geringer Stör­anfälligkeit bewährt. Neue Features wie die Gesichtserkennung, automatisch generierte Zusammenfassungen von Konferenzen und Voice-to-Text-Umwandlungen warten schon in der Produktpipeline.

Auf Kritik wegen Sicherheitsproblemen reagierte das Unternehmen – und versichert, dass keine Userdaten und Konferenzinhalte an ­Dritte weitergegeben werden. Laut Harry Moseley, IT-Chef des Unternehmens sollen innerhalb von 90 Tagen auch die letzten Sicherheitsprobleme behoben werden. Gleichzeitig wird eine externe Sicherheitsprüfung durchgeführt. Der Erfolg der Plattform bleibt jedoch ungebrochen.

Zoom-Erfolg steigt

Unterstützung erhält die Plattform dabei unter anderem von Cyber-Security-Experten wie Alex Stamos, der bereits von 2015 bis 2018 verantwortlich für die Informationssicherheit vom Facebook war und an der Stanford University im Bereich Cybersicherheit lehrt. Eine Investition die sich bezahlt gemacht hat. Schließlich konnte das Unternehmen im Zuge der Digitalisierungswelle immensen Erfolge verbuchen.

Wir haben CEO Eric S. Yuan Ende 2019 bei unserer Silicon Valley Tour durch Kalifornien zum Interview getroffen. Er erzählte uns von seiner unternehmerischen Zukunftsvision.

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