Porträt von Philipp Janssen, Geschäftsführer im kaufmännischen Bereich bei TOWNSCAPE.
10.06.2022    Mark Simon Wolf
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Zur Person

Philipp Janssen

ist seit Anfang 2022 Geschäftsführer im kaufmännischen Bereich des Berliner Projektentwicklers TOWNSCAPE. Zuvor war er als Akquisemanager in der Berliner Niederlassung von Euroboden tätig. Bei Laborgh Investment war der 50-Jährige für die kaufmännische Projektentwicklung zuständig

Sie entwickeln deutschlandweit Wohn- und Gewerbeimmobilien. Wo liegen die besonderen Stärken von TOWNSCAPE?

Philipp Janssen: Unsere Stärke in der Vergangenheit lag darin, schnell auf die Entwicklung des Markts zu reagieren und qualitativ hochwertige Produkte zu realisieren. Auf diese zwei Säulen setzen wir auch für unseren künftigen Erfolg.

Der Immobilienmarkt ist nicht nur durch die klassischen Anbieter umkämpft, sondern auch bisher branchenfremde Unternehmen drängen in die Branche. Wie nehmen Sie diese Konkurrenz wahr?

Janssen: Wir sehen definitiv Potenzial, dass branchenfremde Unternehmen der Baubranche künftig interessante Impulse geben werden. Ähnlich wie bereits in anderen Branchen, können diese neuen Impulse und Innovationen aber als Chancen verstanden werden. Wir waren hier in der Vergangenheit schon sehr aktiv. Durch Kooperationen mit PropTechs, also den digitalen Immobilienunternehmen, und generell durch den Austausch mit Start-ups partizipieren wir an dieser Entwicklung, sind offen für neue Ansätze und prüfen die Einbindung in unsere Projekte.

Wie wird die Innovationskultur bei Ihnen gelebt?

Janssen: Wir setzen auf eine Kombination: Die technischen Möglichkeiten kombinieren wir mit Erfahrung, gesundem Menschenverstand und oft auch dem Bauchgefühl. Im Bereich technischer Innovationen haben wir beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einem der europaweit führenden Unternehmen im Bereich Künstliche Intelligenz realisiert. Gemeinsam entwickeln wir Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in der Immobilien-Projektentwicklung.

Welche Herausforderungen ergeben sich im Alltagsgeschäft?

Janssen: Als größte Herausforderung sehen wir aktuell die gesellschaftlichen sowie ökologischen Ziele der Baubranche, darunter die Bereiche des sozialverträglichen Wohnraums, der Taxonomie und der ESG-Kriterien.

Gibt es in dieser Hinsicht eine Errungenschaft, auf die Sie besonders stolz sind?

Janssen: Bei TOWNSCAPE leben wir diesen Wandel, setzen zum Beispiel schon immer intern ausschließlich auf digitale Arbeit und haben bereits lange – soweit möglich – das papierlose Büro realisiert. Bei der Planung unserer Neubauten haben wir auch immer die Zukunftsfähigkeit im Blick.

Wie steht es bei Ihnen um den Bereich Recruiting von Mitarbeitenden?

Janssen: Wir wachsen stetig – das gilt für die Anzahl unserer Mitarbeitenden und auch für die Größe der Projektentwicklungen. Daher stehen aktuell besonders Technische Projektentwickler im Fokus unseres Interesses.

Warum sollten sich junge Talente für eine Karriere bei TOWNSCAPE entscheiden?

Janssen: Wir haben die Brücke zwischen sozialer und erfolgsfokussierter Unternehmensleitung gut geschlagen. Bei der Zusammensetzung des Teams setzen wir nicht nur auf Lebensläufe, sondern messen sozialen Faktoren eine hohe Bedeutung zu. So haben wir es geschafft, ein harmonisches und erfolgreiches Team aufzubauen, das eine geringe Fluktuation aufweist. Nicht umsonst sprechen wir auch meist von der TOWNSCAPE-Familie. Wir räumen unseren Mitarbeitenden generell großen Gestaltungsspielraum und umfassende Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung ein. Gepaart mit unseren spannenden Projekten haben wir damit eine Grundlage geschaffen, die unserer Erfahrung nach auf dem Bewerbermarkt sehr gut ankommt.

Mit welchen Maßnahmen stärken Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeitenden?

Janssen: Wir prüfen sehr genau, welche neuen Fortbildungsangebote es auf dem Markt gibt und bieten unseren Mitarbeitenden die aktive Teilnahme an. Von diesen neuen Eindrücken, Ansätzen und Kenntnissen profitieren am Ende alle. Der Einzelne erschließt sich neue Themenfelder und bringt diesen Input ins Team ein. Grundsätzlich unterscheiden wir uns hier nicht von anderen erfolgreichen Unternehmen. Wir geben Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Entwicklung und Teilhabe – und wir leben das Motto „fördern & fordern“.

10.06.2022    Mark Simon Wolf
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