Eine Mitarbeiterin pflegt Pfanzen, als Symbolbild für grüne Büros
29.05.2024    Victoria Fritzler
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Zahlreiche Studien haben die Bedeutung von grünen Büros für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden nachgewiesen. So zeigt beispielsweise eine Untersuchung von Marlon Nieuwenhuis von der School of Psychology der Cardiff University, dass Mitarbeitende in grünen Büros um bis zu 15 Prozent zufriedener sind. Der Immobilienentwickler Rock Capital setzt mit seinem Büroneubau HEADS jetzt verstärkt auf das Konzept des „grünen“ Büros, das die Gesundheit und das Wohlbefinden der künftigen Nutzerinnen und Nutzer auf 41.800 m² Gesamtfläche mitdenkt. Das Ziel: zufriedenere und gesündere Mitarbeitende.

Fünf Tipps für grüne Büros

Auf Basis des HEADS-Konzepts haben wir folgend fünf praktische Tipps für eine grünere Bürogestaltung zusammengestellt:

  1. Überlegte Platzwahl für Pflanzen: Eine sorgfältige Auswahl des Standorts für Pflanzen ist entscheidend für ihr Wachstum und Wohlbefinden. Beispielsweise gibt es Pflanzen, die schattige Orte bevorzugen. Dazu zählen unter anderem die Rhapis Steckenpalme, der Drachenbaum oder der herzblattrige Philondendron. An sonnigen Stellen sollten Pflanzen, wie die Aloe Vera, der Feigenkaktus oder die Paradiesvogelblüte stehen. Ebenfalls gibt es auch Pflanzen für halbschattige Orte, wie die beliebte Monstera, die Hängepflanze Efeutute oder die Glückskastanie.
  2. Intelligentes Bewässerungssystem: Moderne Bewässerungssysteme spielen eine wichtige Rolle bei der Innenbegrünung. Das HEADS versorgt die Pflanzen mit einem automatischen Bewässerungssystem, das den Wasserbedarf der Pflanzen durch Sensoren erkennt und entsprechend anpasst. Außerdem gibt es Feuchtigkeitsmesser, die in den Töpfen der Pflanzen platziert werden können und anzeigen, falls eine Pflanze Wasser benötigt.
  3. Regelmäßige Pflege und Überwachung: Eine gründliche Pflege der Pflanzen ist unerlässlich. Dafür ist es notwendig Systeme einzuführen – sei es technischer Natur oder Mitarbeitende zu verantworten, welche die Pflanzen regelmäßig überwachen. So können Mitarbeitende im Falle eines Schädlingsbefalles rechtzeitig reagieren. Falls nicht ausreichend Kapazitäten für eine sorgfältige Überwachung vorhanden sind, sollte die Wahl auf pflegeleichte Pflanzen, wie Bogenhanfe oder Pileas ausfallen. Beide Pflanzen kommen gut ohne viel Licht und Wasser zurecht.
  4. Eigenes Biotop: Um den Einsatz chemischer Mittel zu vermeiden, wäre es eine Möglichkeit auf biologische Schädlingsbekämpfung zu setzen. Durch das gezielte Aussetzen von Nützlingen wie Marienkäfern wird das Büro zu einem natürlichen Biotop, das sich selbst in Balance hält.
  5. Nutzung natürlicher Funktionen: Eine durchdachte Innenbegrünung dient nicht nur der ästhetischen Gestaltung, sondern erfüllt auch praktische Funktionen wie Schallschutz und verbesserte Luftqualität. Echtes Grün im Office kann für eine höhere Produktivität sorgen. Denn die Pflanzen produzieren Sauerstoff, wodurch die Luft rein und die Konzentration gefördert wird. Für diese Funktionen empfehlen Expertinnen und Experten drei Pflanzen-Lifehacks: die Mooswand für den Schallschutz, die Pflanzenbox für den Sichtschutz und die Hängepflanze für die Sauerstoffproduktion.

 

Doch nicht nur physisch kann man zu einem grüneren Arbeitsumfeld beitragen. So gibt es beispielweise die Suchmaschine Ecosia, bei der alle Gewinne in das Pflanzen von Bäumen investiert werden. Somit kann ein grünes Büro einige positive Aspekte mit sich bringen, allerdings benötigt es einen gewissen Aufwand von Pflege und Planung.

29.05.2024    Victoria Fritzler
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