Lorena Ortmann ist Vermögensberaterin bei der DVAG
21.06.2024    Sven Burmeister
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Für Lorena Ortmann ist früh klar, dass sie mit Menschen zusammenarbeiten will. Mit gerade einmal 15 Jahren, direkt nach ihrem Mittelschulabschluss, beginnt die junge Frau aus Unterfranken ihre Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten und arbeitet für die nächsten drei Jahre in diesem Beruf. Doch mit der Zeit sehnt sie sich nach einer beruflichen Veränderung. Sie sucht das Gespräch mit ihrem Bruder, der damals als Vermögensberater unter dem Dach der Deutschen Vermögensberatung tätig ist. „Er ist sofort hellhörig geworden und hat sich viel Zeit genommen, um mir zu erklären, welche Chancen ich bei der DVAG hätte“, erinnert sich Ortmann.

Ihr Bruder nimmt sie mit zu Informationsveranstaltungen und öffnet ihr die Tür zu einer neuen Welt. „Ich kannte mich damals noch nicht gut mit Finanzen aus, war aber sofort begeistert von der Energie innerhalb des Teams“, erklärt die 25-Jährige. Trotz der fehlenden Fachkenntnisse vertraut sie auf ihr Bauchgefühl und steigt Anfang 2019 zunächst in Teilzeit bei der DVAG ein. Zu diesem Zeitpunkt hat sie in ihrem bisherigen Job schon gekündigt, weil sie eigentlich eine neue Ausbildung beginnen möchte. Doch nach nur wenigen Wochen in der DVAG beschließt sie, alles auf eine Karte zu setzen und als Vermögensberaterin in Vollzeit durchzustarten.

Freunde und Familie sind zunächst skeptisch, doch Lorena Ortmann ist von ihrer Entscheidung überzeugt. „Wenn ich etwas mache, mache ich es zu 100 Prozent und strahle das auch so aus“, erklärt sie. Während andere vom Thema Selbstständigkeit abgeschreckt werden, sieht die junge Frau darin für sich die ultimative Chance zur Selbstverwirklichung.

Einstieg  als Vermögensberaterin nach Plan

Um möglichst schnell das Wissen und die Kompetenzen zu erlangen, die sie als Vermögensberaterin benötigt, besucht Lorena Ortmann viele Intensivkurse und lernt auch nach Feierabend. „Ich wusste, dass ich alles lernen kann, wenn ich es nur möchte“, erklärt Ortmann und ergänzt: „Hinzu kommt, dass ich einen wirklich tollen Ausbildungsplan hatte, der mir viel Struktur gegeben hat.“ Vor allem in den ersten Monaten ist sie zudem glücklich, einen festen Ansprechpartner zu haben, der ihr hier und da nützliche Tipps für den Alltag gibt und bei Fragen und Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht.

Den Kunden im Fokus

Direkt vom ersten Tag an hängt sich Lorena Ortmann voll rein und widmet sich konsequent der Kundengewinnung und dem Teamaufbau. Mit ihrer lockeren und gleichzeitig professionellen Art kommt sie bei Kundinnen und Kunden gut an. So dauert es auch nicht lange, bis sie das erste Mal befördert wird. Ein echtes Schlüsselerlebnis für Lorena Ortmann: „Für mich war das einfach der Beweis, dass es sich auszahlt, wenn man Leistung bringt.“ Heute betreut sie sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen, vor allem in der Region, aber ebenfalls von weiter weg.

„Ich bin unglaublich dankbar, was die DVAG uns in Sachen Kundenbetreuung alles an die Hand gibt, vor allem im Bereich der Digitalisierung“, erklärt sie. „So kann ich meine Kundinnen und Kunden auch ortsunabhängig beraten und ihnen optimalen Service bieten.“ Insbesondere das Thema „Frauen in der Finanzwelt“ hat für sie einen hohen Stellenwert. Dabei liegt ihr gerade die Beratung von jungen Frauen in der Selbstständigkeit am Herzen. „Ich habe gemerkt, dass ich diesen Frauen besonders gut helfen kann“, so Ortmann. „Eben weil ich in der gleichen Situation bin und weiß, worauf es ankommt und worauf man achten muss.“

Struktur ist alles

Für die junge Vermögensberaterin sieht jeder Tag anders aus. Das bringt zwar Herausforderungen mit sich, bietet aber zugleich viele Chancen. „Ich bin ein sehr strukturierter Mensch“, erklärt die Vermögensberaterin und fügt hinzu: „Ich versuche zwar, jede Woche grob zu planen, aber am Ende des Tages muss ich flexibel bleiben.“ Kundinnen und Kunden würden das heutzutage auch einfach von ihr erwarten. Es ist genau dieser Punkt, dass jeder Tag anders ist, der den Beruf der Vermögensberaterin aus ihrer Sicht so attraktiv macht. „Viele Menschen möchten ja in einer Branche arbeiten, die abwechslungsreich und voller Chancen ist“, erklärt sie. „Als Vermögensberaterin bekommen wir all das. Und: Wer sich reinhängt, egal ob vom Fach oder nicht, der wird auch belohnt.“

Vermögensberaterin und Teamplayer

In fünf Jahren wird Lorena Ortmann 30. Sie hat schon eine genaue Vorstellung davon, was sie bis dahin erreicht haben will: Ihr Team soll weiter wachsen, der Standort soll sich vergrößern, und sie will die nächste Stufe auf der Karriereleiter erklimmen. Das alles will sie „nachhaltig“ erreichen, erklärt sie, ohne Stress. So etwas wie Stress, könnte man meinen, kennt sie eh nicht. Auch der Reibungspunkt „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben“ ist für sie nicht relevant. „Für mich gibt es kein Berufs- und Privatleben, für mich ist das alles eins, so glücklich bin ich“, sagt sie. Deshalb fragt man sich auch nicht, ob sie die Ziele erreicht, sondern ob sie dafür wirklich noch fünf Jahre braucht.

21.06.2024    Sven Burmeister
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