Die Kuppel des Reichstagsgebäudes in Berlin
10.08.2021    Martin Hintze
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Sollten auch Beamte und Selbstständige in die gesetzliche Rente einzahlen? SPD, Grüne und die Linke sind dafür. Soll eine Aktienrente kommen, wie es die FDP fordert? Oder soll die Doppelbesteuerung von Renten abgeschafft werden? CDU/CSU, die Linke und die AfD haben sich dieses Ziel gesetzt.  

Wer sich die Mühe sparen will, die Wahlprogramme der Parteien für die Bundestagswahl am 26. September zum Thema Rente zu durchforsten, kann das Online-Tool „Wahldiagnose“ nutzen. Mit insgesamt 37 Thesen fällt es recht umfangreich aus. Erstellt wurde es vom Deutschen Institut für Altersvorsorge (DIA), einer Denkfabrik, die von der Finanzwirtschaft finanziert wird.  

Junge Generationen fühlen sich von Parteien im Stich gelassen

Die jüngere Generation hat ihr Urteil schon gefällt: 59 Prozent der 18- bis 39-Jährigen ist der Meinung, dass keine Partei ihre Interessen in puncto Rente ausreichend berücksichtigt, zeigt eine Umfrage der Fondsgesellschaft Fidelity. Und fast jeder Dritte hält das Umlagesystem der gesetzlichen Rente – also dass die Erwerbstätigen für die Rentner zahlen – für ungerecht. Frauen (34 Prozent) übrigens häufiger als Männer (27 Prozent). 

Mietendeckel, Sanierung, Homeoffice

Wer sich gezielt über die Pläne der Parteien zum Thema Immobilien informieren möchte, kann das mit Hilfe des „Immo-Mats“ tun. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat aus den Wahlprogrammen 19 Thesen herausgefiltert. Dabei geht es unter anderem um den umstrittenen Mietendeckel, die Förderung von energetischen Sanierungen oder das Recht auf Homeoffice. 

Übrigens: Das Original, also der „Wahl-O-Mat“ der Bundeszentrale für politische Bildung, geht am 2. September online. 

10.08.2021    Martin Hintze
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